SAUTTER

VERLAG FÜR SYSTEMISCHE KONZEPTE

Christiane Sautter

 

Eltern: Wunschbild - Feindbild

Wie ihr Vorbild unser Leben prägt und wie wir uns selbstbestimmt aus alten Mustern lösen können.

Mit einem Nachwort von Martin Miller

 

256 Seiten, 2. Auflage 2016

€ 22,99

14,8 x 21 cm

ISBN 978-3-9809936-8-5

 

Eltern sind der Ursprung des Lebens, und die Beziehung zu ihnen hat eine nachhaltige Wirkung auf ihre Kinder. In der systemischen Praxis der Autorin bewegt das Thema „Eltern“ fast jeden ihrer Klienten. Bei keinem anderen Thema liegen die Bedürfnisse nach Liebe, Geborgenheit und bedingungsloser Anerkennung so im Widerstreit mit dem Streben nach erwachsener

Autonomie. Gibt es in jedem von uns ein „Kind“, das fordert, von seinen Eltern bedingungslos geliebt zu werden? Wo machen sich Eltern wirklich schuldig und wo projizieren erwachsene „Kinder“ aufgrund von Verletzungen und unerfüllten Wünschen Feindbilder oder Wunschbilder auf Vater und Mutter?

Und warum ist es so schwierig, mit der Vergangenheit abzuschließen und die Gegenwart selbstbestimmt zu gestalten?

 

Dieses Buch beleuchtet das Thema aus verschiedenen Perspektiven:

  • Teil I informiert über die Beziehung zwischen Eltern und Kindern im Laufe der Jahrhunderte.
  • Teil II befasst sich mit den Wirkungen übergeordneter Muster, nach denen sich Familien nach den Erkenntnissen der systemischen Psychotherapie organisieren.
  • Teil III erklärt, warum der Apfel zunächst nicht weit vom Stamm fällt.
  • Teil IV beschreibt, wie sich das in der Kindheit erworbene Lebensskript typischerweise auswirkt und warum sich unerwünschte Situationen wiederholen.
  • Teil V umreißt den therapeutischen Prozess, durch den das unbewusste kindliche Lebensskript entschlüsselt und durch ein aktuell passendes, erwachsenes Drehbuch ersetzt werden kann.

 

Unsere Eltern prägen uns von Anfang an. Vor allem wie Beziehung funktioniert, lernen wir von unseren Vätern und Müttern. Und diesem unbewussten "Handlungsschema" folgen wir, auch wenn wir längst erwachsen sind. So lange, bis wir die alten Muster erkennen und dadurch die Möglichkeit gewinnen, selbstbestimmte Veränderungen zu gestalten. Wie das gelingen kann, erfahren Sie in diesem Buch.

 

Nachwort von Martin Miller, Sohn der Kindheitsforscherin Alice Miller und Autor des Buchs: „Das wahre Drama des begabten Kindes‘, Die Tragödie Alice Millers“

 

"Nach dem Lesen des Buches von Christiane Sautter war ich erleichtert, denn endlich nahm sich jemand die gewaltige Mühe, verständlich ein Buch zum Thema Familie zu schreiben. Das Buch ist gleichsam ein Lehrbuch, das vielen Berufsgruppen als obligatorische Lektüre empfohlen werden sollte. Es stellt eine tolle Übersicht dar, um sich im komplexen Thema `Familie` zurechtzufinden."

 

Martin Miller,

 

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